Kinesiologie

Kinesiologie ist die Lehre der Bewegung. Sie besagt, dass Bewegung nicht nur körperlich und seelisches Wohlbefinden beeinflusst, sondern sich auf die Fähigkeit zu denken positiv auswirkt.

Man spricht auch von der Triade der Gesundheit.

Der Mensch wird ganzheitlich angeschaut und betreut.

Warum funktioniert die kinesiologische Arbeit?

Über die verschiedenen Akupunkturpunke, die auf den Meridianen liegen und den verschiedenen Fingermodi spürt man den Stress im Körper auf. Der Muskeltest ist das Instrument dazu. Ich arbeite in der energetischen Struktur, das hat einen positiven Einfluss auf den Körper. Mit den verschiedenen Entstressungsmethoden balanciert man die verschiedenen körperlichen Strukturen, das Stressmuster verschwindet und die Selbstheilungskräfte des Körpers können wieder aktiv werden.

In unserer Zeit haben wir alle viel mit Stress zu tun. Beziehungsstress, Schulstress, Lernstress, Umweltstress, Krankheitsstress usw. Körperlicher oder seelischer Stress ist oft ein Auslöser einer Energie oder Lernblockade. In Stresssituationen ist die Denkfähigkeit teilweise blockiert.

Lernen ist natürlich. Doch negative äußere Einflüsse können dazu beitragen, dass Menschen das Lernen verlernen. Die Kinesiologie kann vorhandene Lebensbedingungen nicht ändern, aber helfen, besser damit umzugehen. Wenn die Energiebalance im Körper gestört ist, entstehen Konzentrations- und Lernprobleme.

Kinesiologische Balancen sind als Ergänzung, Vorbeugung, Bereicherung und Nachbetreuung in allen Lebenslagen zu verstehen. Sie ersetzen auf keinen Fall einen Besuch beim Arzt.

Weitere Ursachen, wenn das Lernen stressig ist:

Komplizierte Schwangerschaft

Dramatische Geburt, auch Kaiserschnitt, Frühgeburten, wehenfördernde oder hemmende Maßnahmen, eingeleitete Geburten, Nabelschnurumschlingungen, Saugglockengeburten, Periduralanästhesie, …

Durch diese Erlebnisse kann es sein, dass die frühkindlichen Reflexe noch nicht integriert sind, das heißt, im Hirnstamm ist massiver Stress. Die darüber liegenden Zentren des Gehirns, das Limbische System und der Kortex, unser Denkerhirn, müssen diesen Stress ausgleichen und können ihre eigenen Aufgaben nicht optimal verrichten.

Frühkindliche Reflexe sind automatische Bewegungen, die vom Hirnstamm gelenkt sind. Wo alles Unbewusste wie Herzschlag, Atmung und Verdauung ausgeht. Diese Reflexe entstehen bereits im Mutterleib, sind bei der Geburt vorhanden und sollen etwa mit 13 Monaten gehemmt sein. Die Reflexe dienen dem Kind zum Überleben. Z.B. der Spinale Galant und der Asymmetrische tonische Nackenreflex helfen bei der Geburt. Der Moro-Reflex ist zuständig für den ersten Atemzug. Seine Rolle als Überlebungsmechanismus in den ersten Lebensmonaten besteht darin, ,,Alarm zu schlagen“ und Hilfe herbei zu hohlen. Der Such- und Saugreflex ermöglicht das Stillen.

Durch Unfall, Fahrradsturz, Hundebiss, auch wenn das schon lange her ist, können diese gespeicherten Schocks Wahrnehmungsstörungen verursachen und somit das Lernen erheblich erschweren. Auch seelische Verletzungen wirken lange nach. Fühlt sich der Mensch bloßgestellt, ausgelacht oder abgewertet, können diese Erlebnisse immer wieder Blockierungen auslösen.

Zu geistigen Blockaden  kommt es häufig, wenn wir uns unter Druck gesetzt fühlen.

Z. B. Mutter oder Vater gibt während der Hausübung ständig Anweisungen: Schreib schöner! Nicht unter die Zeile! Drück den Stift nicht zu fest! usw. Wird ein Kind ständig kritisiert, gerät es immer mehr in Stress. So verstärken Eltern oder Lehrer sein Problem, statt ihm zu helfen.

Die Leitungen (Nervenbahnen) sind vorhanden, aber die Information bleibt irgendwo auf der Strecke, ist blockiert, das sogenannte Brett vorm Kopf.

Parallel sollte man sich anschauen, ob alle Zahlen und Buchstaben im Unterbewusstsein abgespeichert sind.

Z. B. Ist die Zahl 5 im Unbewussten nicht angelegt, wird jede Rechnung, bei der die Zahl vorkommt, schwieriger zu bewältigen sein. Auch psychisch hat es Auswirkungen; diese Menschen haben Angst, sich lächerlich zu machen, Angst vor Demütigungen und davor, sich selbst auszudrücken. Sie lehnen das Gute in sich ab, sie fühlen sich immer überlastet.

Es braucht reflektierende Eltern.

Kinder brauchen liebevolle, starke Eltern, die sich ihrer Erziehungsaufgaben und Verantwortungen bewusst sind.

Hatte ich als Mutter, Vater auch Stress in der eigenen Schulzeit?

Bin ich mit meiner Kindheit versöhnt?

Habe ich im Herzen den inneren Frieden mit meinen Eltern?

Wie schaut unsere Beziehung aus?

Sind wir unseren Kindern Vorbild, sind wir glückliche Menschen?

Alles, was wir als Eltern nicht aufarbeiten, geben wir verstärkt an unsere Kinder weiter.

Wir lernen nur von denen, die wir lieben. 

Johann Wolfgang Goethe