Unterstützung

Wann braucht man Hilfe von außen?

Wenn der Verdacht besteht, dass das Kindergarten- oder das Schulkind noch bestehende frühkindliche Reflexe hat. Das wächst sich mit dem Alter nicht aus. Das wäre ein Leben mit einer angezogenen Handbremse.

  • Wenn Angst das gesunde Maß übersteigt, Trennungsangst, Schulangst.
  • Bei starken Stimmungsschwankungen.
  • Das Kind geht nicht gerne in die Schule.
  • Trotz Übung sind viele Fehler beim Schreiben oder Rechnen.
  • Leseprobleme
  • Dem Kind ist es unmöglich, länger ruhig zu sitzen.
  • Bei Schlafproblemen
  • Bei Verhaltensauffälligkeiten
  • Bei verzögertem Spracherwerb
  • Anhaltende Konzentrationsschwächen
  • Bei Symptomen wie Bauchweh, Bettnässen, die bereits medizinisch abgeklärt worden sind.
  • Wenn man sich als Elternteil überfordert fühlt.
  • Schularbeiten- und Prüfungsängste
  • Bei starken beruflichen sowie privatem Stress.
  • Innere Unruhe

Was können Eltern tun?

Sich freuen über die eingetretene Schwangerschaft.

Schwangerschaft und Geburt so natürlich wie möglich geschehen lassen.

Wenn möglich, dem Kind den Zeitpunkt der Geburt bestimmen lassen.

Das Kind mit viel Liebe willkommen heißen.

Stillen ist nach wie vor einmalig.

Der Fußboden ist ein idealer Platz für das Kleinkind, dort können sie vielfältige Bewegungserfahrungen machen, damit sich das Gleichgewicht optimal entwickeln kann.

Viel Haut- und Körperkontakt.

Fingerspiele, Reime, Bewegungsspiele wie Kniereiterspiele, Müller-Müller-Sackerl.

Natur mit allen Sinnen erleben. Kinder brauchen viel Gelegenheit zum Spielen im Freien: balancieren, hüpfen, schaukeln; dabei wird das Gleichgewicht trainiert. Durch Ballspiele, Federball, Tischtennis wird die Augenenergie gefördert. Es ist ein Unterschied, ob man beim Abschreiben von der Tafel die Wörter mit den Augen verfolgen kann oder ob man den ganzen Kopf bewegen muss.

Beim Puzzlebauen wird die Kooperation von Sehen und Denken besonders gefördert.

Bei einer Sache länger bleiben, Spiele beenden.

Kinder müssen spielen, sich bewegen und auf fröhliche Weise aktiv sein.

Handys so lange wie möglich von den Kindern fernhalten, zumindest die ersten fünf Lebensjahre.

Liebevoll gesetzte Grenzen geben Halt und Sicherheit.

Kinder brauchen liebevolle, starke Eltern. Die Eltern müssen die ,,Chefs“ sein.

Eltern haben die Verpflichtung, sich mit ihren eigenen Verletzungen auseinanderzusetzen.

Das zentrale Nervensystem braucht auch Ruhe, damit es nachreifen kann und die gemachten Erfahrungen integriert werden können. Kindern darf langweilig sein!

Vorlesen und wieder vorlesen. Spiegelung können nur Menschen geben, Fernseher und Computer können das nicht.

Mit dem Kindergartenkind sich austauschen. Wie viele Katzen, Hunde, rote Autos hast du heute gesehen? Das ist erstes Lesen.

Beim Zusammenräumen sprechen: Das gehört nach links, rechts, oben, unten.

Beim Tischdecken: Wie viel Löffel brauchen wir? Darauf achten, dass die Lade wieder zugemacht wird. Beim Einkaufen: Ein Stück von da oder drei von dort. Das alles ist bereits Mathematik und gemeinsame gelebte Zeit.

Bei Alltagstätigkeiten mithelfen.

Runter vom Gas, weniger ist oft mehr. Ein gesundes Maß in unseren Lebensbereichen, zu viel kann genauso schwächen wie ein Zuwenig.

Weniger Geschenke, Freizeitbeschäftigungen, Erwartungen, Druck, dafür mehr Zeit, Qualität, Ruhe, Gelassenheit und ganz viel Liebe.

Sich selbst zu verändern ist die Lösung. Wie innen so außen. Unseren Unfrieden, unseren Stress und Druck spiegeln die Kinder wieder.

Friede fängt zu Hause an, eine Umorientierung ebenso.